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Hannover Messe

until - HANNOVER MESSE, Hannover

The partners of the ICM will once again present themselves at the world's leading trade fair for industrial technology in 2024.

HANNOVER MESSE is the world’s leading trade fair for industrial technology. Its lead theme "Industrial Transformation" brings together exhibiting companies from mechanical and electrical engineering, the digital industry and the energy sector to present solutions for the future of manufacturing and energy supply. Leading topics include Industrie 4.0/Manufacturing-X, energy for industry, digitalization/artificial intelligence and machine learning, carbon-neutral production, and hydrogen and fuel cells. Conferences and forums complement the program.

© e-mobil BW / KD Busch

Die ICM-Nachwuchsgruppe "Sensorbasierte Entwicklung von H2-Brennstoffzellen" präsentiert eine ganze Wasserstoffwelt. Anhand von Exponaten aus unterschiedlichen Projekten bilden die Forschenden große Teile der Prozesskette ab, die in einem Brennstoffzellensystem abläuft. So wird Besucherinnen und Besuchern das Zusammenspiel der der verschiedenen Komponenten und die Bedeutung für die Auslegung und Konstruktion verständlich demonstriert. Im Zentrum der Wassersstoffwelt steht ein neu entwickeltes Brennstoffzellenkonzept, das erstmals in dieser Form auf der Hannover Messe ausgestellt wird. Design und Formgebung sind so ausgelegt, dass die Forscherinnen und Forscher Sensorik in die Hauptkomponente, die Bipolarplatte, integrieren können.

Im Projekt RoboCable erforschen vier Partnerinstitute des ICM neuartige KI-Methoden für die robotergestützte Manipulation von biegeschlaffen Bauteilen wie Kabeln oder Kabelbäumen. Ihre bisherigen Ergebnisse demonstrieren sie auf der Hannover Messe mit einem Roboter, der mit optischen Sensoren die Lage der Stecker detektiert und sie automatisch mit Kabeln bestückt. Bahnbrechend ist hierbei der KI-Ansatz zur räumlichen Detektion der Steckerpositionen, der die weiteren Automatisierungsschritte erst ermöglicht.

Unter dem Dach des ICM erforschen führende Institute aus Baden-Württemberg innovative Antriebssysteme wie die induktiv elektrisch erregte Synchronmaschine (IEESM). Der effiziente Elektromotor benötigt keine Permanentmagnete aus Seltenerdmetallen. Stattdessen erzeugt eine Spule das Rotormagnetfeld, die durch einen induktiven Übertrager kontaktlos mit Strom versorgt wird. An diesem Punkt setzt das ICM-Projekt GIKEES (Glasfaserintegrierte Kontaktlose Energieübertragung für Elektrisch Erregte Synchronmaschinen) an. Die Wissenschaftler des Instituts für Elektrische Energiewandlung (iew) und des Instituts für Flugzeugbau (IFB) der Universität Stuttgart haben eine hybride Rotorhohlwelle aus Stahl und glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) entwickelt. Da das Leichtbaumaterial keine elektromagnetischen Wechselwirkung hat, kann der induktive Energieübertrager wesentlich kompakter in die Rotorhohlwelle integriert werden. Das Kühlkonzept des induktiven Übertragers in der Rotorhohlwelle wurde vom Institut für Produktentwicklung (IPEK) des KIT entwickelt.

Der Publikumsmagnet des ICM, das Versuchsträgerfahrzeug "DeVee", hat schon auf der vergangenen Hannover Messer großes Interesse geweckt. Die Komponenten des leichten Einsitzers sind Ergebnisse aus unterschiedlichen ICM-Forschungsprojekten: Reluktanzmaschinen ohne Seltenerdmetalle, ein kompaktes Brennstoffzellensystem, additiv gefertigte Radkaufhängungen und eine optimierte elektrische/elektronische Architektur.

Ein herausragendes Beispiel additiv-substraktiver Fertigung ist den Partnerinstituten des ICM mit ihrer Konstruktion einer Transversalflussmaschine gelungen. Nicht nur aufgrund des hochmodernen Fertigungsverfahrens, sondern auch wegen des innovativen Designs. Gezielt eingearbeitete Schlitze auf dem Stator reduzieren die störenden Wirbelströme und steigern damit die Leistungsdichte. 

Ein Team des Karlsruher Institut Technologie und des Start-Ups MoThor Batteries hat im Rahmen der ICM Innovation Challenge einen Akkupack mit lösbarer mechanischer Zellkontakten entwickelt. Defekte Einzelzellen können so sogar vom Mechaniker im Fahrradgeschäft nebenan ausgetauscht werden. Ursprünglich für einen E-Bike-Akku konzipiert, wird das Projekt nun unter dem Namen BattereVee für größere Akkus weiterentwickelt.

Zwei ICM-Projekte stellen ihre Ergebnisse im Ausstellungsbereich der Universität Stuttgart aus. Die Time-Gated Single Pixel Camera (TGSPCam) ist ein neuartiges Sensorkonzept zur Objekterkennung bei suboptimalen Wetterbedingungen wie Schnee oder  Nebel. Im Rahmen des Projekts HyLine hat die Materialprüfungsanstalt der Universität ihre neuartige Rühreibschweißzange an einem Industrieroboter erprobt.

Key data

Date 04-22 until 04-26-2024
Place
HANNOVER MESSE
Messegelände
30521 Hannover
Additional Info Organizer: The stand is a joint project of Baden-Württemberg International, the state agency e-mobil BW and the Stuttgart Region Economic Development Corporation (WRS).